Kinderzahnpasta

In der letzten Woche haben wir einen Infoflyer für die anstehende „U7“  Untersuchung bekommen. In diesem Flyer war kurz und knapp beschrieben, was ein Kind mit knapp 2 Jahren können sollte. Natürlich haben auch wir uns direkt dabei „erwischt“ den aktuellen Entwicklungsstand mit der „to do“ Liste zu vergleichen.

Uns wurde aber auch wieder zügig bewusst, dass wir so nur unnötigen Druck aufbauen, denn jedes Kind hat sein eigenes Tempo in der Entwicklung und bis zur „U 7“ hat unsere Kleine nun auch noch 3 Monate Zeit in der die kindliche Entwicklung schnell voran schreitet.

Auf der letzten Seite vom Flyer kam dann ein Thema zur Sprache, welches in meinen Augen, einen sehr wichtigen Widerspruch aufzeigte:

Mit zwei Jahren muss ein Kind zwar noch nicht direkt zum Zahnarzt, jedoch ist die Zahnpflege bereits ein wichtiges Thema. Schließlich sind die ersten Milchzähne schon da und wollen auch entsprechend gepflegt und beachtet werden. Daher steht im Rahmen der „U 7“  eine erste Zahnkontrolle vom Kinderarzt an. Es ist also wichtig, dass Kinder schon von früh an zu einer  richtigen Zahnpflege angeleitet werden.

Nun probieren Kindern alles aus und erleben ihre Welt intensiv mit allen Sinnen. Mit der Zahnpasta verhält es sich genauso wie mit Badeschaum oder der Seife.

Viel gibt viel Schaum —und Schaum ist toll!

Daher ist es doch förderlich, Kindern das Zähneputzen näher zu bringen, wenn sie dabei Spaß haben und „Schaum machen“ können.

Etwas unverständlich war daher auf dem Infoflyer der Krankenkasse der Hinweis, dass Kinder nur „wenig“ Zahnpasta benutzen dürfen. Genaugenommen war es kein Hinweis sondern eher ein „Warnhinweis“. Daraus lässt sich schließen, dass Kinderzahnpasten nicht ganz ungefährlich bzw. schädlich zu sein scheinen.

Es wirkt schon sehr seltsam, denn im Umkehrschluss könnte ich Kinderspielzeug mit dem Hinweis verkaufen, dass  Kinder zwar damit spielen können, es aber nur „kurz“ benutzen dürfen.

Als verantwortungsvolle Eltern möchte man seinen Kindern doch nur Dinge geben, die bedenkenlos vom Nachwuchs „ohne Einschränkung“ benutzt werden können, oder?

Auf der Suche nach dem Grund, warum Kinderzahnpasta nur in kleinen Mengen benutzt werden soll, kam ich zu dem Ergebnis, dass es wohl in erster Linie an dem auch dort enthaltenen Fluor ist. Fluor an sich ist ein gesundheitlich sehr bedenklicher Inhaltsstoff. Über die Mundschleimhaut gelangt dieser Stoff schnell in den Blutkreislauf.

Daher gibt es ja auch viele Medikamente, die oral eingenommen, bereits im Mund über die Schleimhaut absorbiert werden und schnell ihre Wirkung entfalten. Es geht daher noch nicht mal darum, ob ein Kind den Schaum der Zahnpasta verschluckt, denn ausgiebiges Putzen reicht hier bereits schon aus.

Es ist also gesundheitlich bedenklich, dass Kinder lernen, sich mit „Kinderzahnpasta“ richtig die Zähne zu putzen. Wenn sie dann noch dabei „Spaß“ entwickeln sollen (weil sie sich nur dann auch später alleine selbständig und gründlich die Zähne putzen) ist es noch widersprüchlicher.

Zurück zum Infoflyer:

Wieso wird im ersten Satz darauf hingewiesen,  nur „wenig“ Kinder-Zahnpasta zu benutzen, wenn im nächsten Satz erklärt wird, wie wichtig die Gabe von Fluorid Tabletten ist?

Auf Nachfrage bei meiner Krankenkasse konnte darauf keine Antwort gegeben werden.

Also möchte ich diese Frage mal hier offen stellen und freue mich auf Kommentare von Euch!

Mein Fazit:

Ich werde meinem Kind nicht eine Einzige Fluor Tablette geben und bei der Wahl der Zanpasta darauf achten, dass sie für Kinder geeignet und vor allem ohne Fluorid ist!

Zahncreme

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