WARUM SCHEITERN DIÄTEN SO OFT?

Schön und schlank ist der Traum unzähliger Menschen und dafür quälen sie sich durch Diäten aller Art. Aber nur selten ist ein Diäterfolg auch von Dauer und am Ende zeigt die Waage vielleicht sogar mehr an als vorher. Wissenschaftler haben für das vorprogrammierte Scheitern von Diäten eine einfache Erklärung: Unsere Gene stehen einem Diäterfolg im Weg und die einer Diät anhaftenden Entbehrungen entfalten eine immense psychologische Wirkung, die sich – wie sollte es anders sein – negativ auf das Gewichtsmanagement auswirkt.

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Der Organismus funktioniert noch wie in der Steinzeit

Schlank zu sein ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch gut für deine Gesundheit. Kaum zu glauben also, dass überschüssige Pfunde evolutionsbiologisch keinen Sinn machen. Die ersten Menschen in der Steinzeit waren darauf vorprogrammiert immer zu essen, wenn es ging. Sie mussten vorsorgen, falls schlechte Zeiten kommen und dafür lagerte der Körper Fettdepots an. Kam dann eine Hungerzeit, gab der Körper diese Energie nur langsam ab, um möglichst lange davon zu zehren. Und genau darin liegt der Schlüssel, weshalb eine niedrige Kalorienzufuhr im Rahmen einer Diät nicht auf Dauer funktionieren kann. Der Stoffwechsel läuft auf Sparflamme und der Körper wähnt sich in einer Notzeit. Ist die Diät vorbei, dann werden die Mahlzeiten wieder üppiger und der Körper lagert erneut ein: Der berühmte Jo-Jo Effekt greift.

Sündigen ist auch mal erlaubt

Aber nicht nur diese genetische Veranlagung lässt Diäten scheitern, auch das Konzept der kurzfristigen und einseitigen Ernährungsumstellung schlägt vielen auf die Psyche. Bestimmte Lebensmittel komplett aus seinem Speiseplan zu streichen, ist so gut wie nicht umsetzbar und hat man dann doch einmal gesündigt, neigt man dazu gleich über die Stränge zu schlagen, nach dem Motto: “Jetzt ist ja auch egal”.

Dennoch: Sündigen kann auch mal erlaubt sein, wenn du nicht auf kurzfristige Diäten setzt, sondern auf eine langfristige und ganzheitliche Umstellung deiner Lebensweise. Du solltest dich stets so ernähren, wie du dich auch in 20 Jahren ernähren möchtest und das bedeutet: ausgewogen, gesund und deinen Bedürfnissen angepasst. Die grundlegende Ernährung sollte eine gesunde sein und kleine Sünden werden einfach mit Bewegung ausgeglichen. Das Eis zum Nachtisch wird mit einem ausgedehnten Spaziergang in der Abendsonne wegtrainiert und den Grillabend bereitest du mit intensiven Workouts unter der Woche vor. Geht dir eine gesunde Lebensweise einmal ins Blut über und hörst du darauf, was dein Körper dir signalisiert, dann musst du weder auf deine Lieblingsschokolade, noch auf den Cocktailabend verzichten.

 

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