Natürliche Gesundheit dank orthomolekularem Ansatz

viele wenden instinktiv die orthomolekulare Medizin an

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Beginnen möchte ich dieses Thema mit der Definition von Herrn Pauling. Er beschreibt orthomolekulare Medizin wie folgt:

„orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“

Linus Pauling

Einleitung:

Nun bin ich kein Mediziner und darf natürlich auch keine medizinischen „Heil-Aussagen“ treffen, jedoch gebe ich hier meine persönliche Meinung und Erfahrung zu diesem Thema wieder. Ich möchte es deshalb so explizit betonen, da es in Deutschland eine sehr strenge Reglementierung in diesem Bereich gibt. Alle hier getroffenen Äußerungen sind daher meine privater Meinung und beruhen auf eigenen Erfahrungen!

Nun möchte ich mal versuchen, die Definition von Herrn Pauling etwas genauer zu untersuchen und einen Transfer in die alltägliche Praxis erbringen.

Es ist allgemein bekannt, dass falsche Ernährung „ungesund ist und krank machen kann“. Nun, dann müsste nach meiner Einschätzung RICHTIGE Ernährung gesund sein und auch  gesund machen?

Im zweiten Teil seiner Definition spricht Pauling von der „Veränderung von Substanzen die im Körper vorhanden sind“. Für mich bedeutet es, dass ich also natürliche Stoffe; ich nenne sie Vitalstoffe hinzufüge um eine gesundheitliche Einschränkung (Krankheit) zu beheben.

Wir alle handeln instinktiv nach diesem Schema ohne es bewusst zu wissen. Nur leider verkümmern die meisten dann im Ansatz und greifen eher zur unnatürlichen Keule z.B. in Form von künstlich hergestellten Tabletten.

Beispiele aus der Praxis:

  • Kopfschmerzen nach einem langen Tag. Eine Möglichkeit wäre eine Schmerztablette zu nehmen. Die andere Möglichkeit wäre seinen Wasserhaushalt zu erhöhen und zwei große Gläßer Wasser zu trinken (die meisten Menschen trinken den Tag über zu wenig, weil sie es einfach VERGESSEN)
  • eine Erkältung bannt sich an und instinktiv trinken wir ein Glas Zitronensaft
  • ein langer Tag im Büro und wir fühlen uns müde, abgeschlagen und unkonzentriert. Die erste Möglichkeit wäre nun die Tasse Kaffee. Alternativ könnte man sich an der frischen Luft ein paar Minuten bewegen

Alle drei Beispiele zeigen ganz alltägliche Dinge, die wir instinktiv richtig machen und die im Prinzip die orthomolekulare Medizin beschreiben.

Im ersten Beispiel ist die vorhandene Substanz das Wasser; durch die Veränderung der Menge (2 Glas Wasser trinken) verändert sich das Wohlbefinden.

Im zweiten Beispiel geht es um das essenzielle Vitamin C. Dieses muss täglich von außen aufgenommen werden, den der Mensch (im Gegensatz zu vielen Tieren) ist nicht in der Lage Vitamin C selber herzustellen. Es wird aber im Körper u.a. für die Aufrechterhaltung des Immunsystems benötigt. Da Zitronen einen hohen Vitamin C Gehalt haben machen wir also alles richtig.

Im dritten Beispiel geht es um den im Körper benötigten Sauerstoff. Lange konzentrierte Arbeiten im Büro bedeuten für das Gehirn „Hochleistung“. Im Gegenzug wird aber auch der restliche Stoffwechsel runter gefahren. Demnach kommt der Körper langsam aber sicher in eine Sauerstoffunterversorgung. Wir werden träge, müde und unkonzentriert. Natürlich sorgt die Tasse Kaffee dafür, dass der Kreislauf angekurbelt und kurzfristig mehr Sauerstoff zur Verfügung steht. Jeder kennt aber auch den schnellen Abfall der Leistungsfähigkeit. Der nächste Kaffee muss dann wieder her. Nun kann man sich denken, dass sich dieser Kreislauf nicht beliebig verlängern lässt. Die andere und gesündere Alternative wäre hier der Gang an der frischen Luft. Es reicht schon aus, sich einfach mal ein paar Minuten aktiv zu bewegen (hüpfen, Treffen steigen, usw.) Danach fühlt man sich frischer und konzentrierter und die Tasse Kaffee trinkt man „als Genuss“ und nicht als „notwendige Möglichkeit um den Tag zu überstehen“.

Wie Ihr nun erkennen könnt, nutzen wir regelmäßig den von Linus Pauling formulierten Ansatz. Daher möchte ich Euch ermutigen, in der Kommentarfunktion einfach weitere Beispiele aufzuschreiben, wo Ihr die orthomolekulare Medizin anwendet.

 

Die praktische Umsetzung der Happy Box

Nachdem ich nun die Happy Box vorgestellt  und erklärt habe was ein Glaubenssatz damit zu tun hat, möchte ich heute beschreiben, welchen täglichen Nutzen man mit dieser Box haben kann.

Hier gehts zum Einführungsvideo

„Heute ist ein guter Tag um die Batterien aufzuladen!“

Diese Happy Box Karte habe ich in meinem Video gezogen:

Auf der Rückseite befindet sich dazu folgende Erklärung:

Denk mal an dich.

Wer ständig sorgt, ist bald ausgebrannt. Sag den anderen heute:

Nun kommt die praktische Umsetzung von Glaubenssatz und Happy Box Karte.

Betrachten wir nun zunächst einmal das Bild. Eine Tafel Schokolade besetzt dabei einen sehr zentralen Glaubenssatz (wenn es mir nicht gut geht, esse ich Schokolade, habe ein Glücksgefühl und es geht mir – in dem Moment – gut)

Es ist natürlich physiologisch begründbar, denn mit dem Verzehr von Schokolade schüttet der Körper Endorphine (Glückshormone) aus und  es geht einem erst einmal gut. Natürlich hält dieses Gefühl nicht lange an. Wir sind danach bestrebt (besonders in Situationen die uns emotional eher schlecht stimmen) dieses Gefühl lange und immer wieder zu haben. Somit bleibt es  nicht bei EINEM Riegel.

Beim Anblick der „Schokoladenseite“ könnte auch folgender Glaubenssatz aufkommen: Heute Schokolade gegessen und Morgen ist sie auf den Hüften.

Mit dieser inneren Einstellung schwingt  immer ein negatives Gefühl mit. Im Zusammenspiel beider Glaubenssätze pendeln wir somit immer zwischen „Engelchen“ und „Teufelchen“ hin und her. Wir werden emotional gesteuert und das in einer Situation, in der wir uns vielleicht sowieso schlecht fühlen.

Im inneren Dialog entsteht vielleicht folgendes Gespräch:

„Ich fühle mich total b….. und heute ist bestimmt wieder ein ganz schlechter Tag;

die Schokolade hilft mir JETZT…..

ein Riegel kann ich bestimmt noch essen……..

lecker…..es geht mir wieder besser…..

na toll…. nun hab ich mehr gegessen als ich wollte…..

diese ganzen Kalorien……… 

mir geht es jetzt noch schlechter als gerade…..

hätte ich doch bloß nicht diese Schokolade gegessen…

 

So oder so ähnlich könnte er sein… der innere Dialog im täglichen Kreislauf… im Trott des Alltages.

Nun kommt der Clou: Die Happy Box Karte. Die Erklärung auf der Rückseite beginnt mit einer klaren Aufforderung.

DENK MAL AN DICH.

So einfach und doch so schwer, denn wie oft überlegen wir ob das, was wir gerade machen, beim Gegenüber gut ankommt…….

„was soll ….. darüber denken wenn ich nun so handel wie ich es gerne möchte?“

Nach dieser klaren Aufforderung folgt die entsprechende Erklärung als „Gebrauchsanweisung“. Hier „Jetzt bin ich wichtig!“ „Bitte nicht stören Schild an die Tür“

Natürlich ist diese Anweisung nicht eins zu eins im Alltag umzusetzen, aber wer am Morgen z.B. diese Karte zieht und ganz bewusst vom Kopf her für einen Tag danach lebt, wird eine Veränderung merken. Natürlich ist der Tag vielleicht genauso b…. und vielleicht fühlt man sich trotzdem niedergeschlagen und traurig, aber im ganz Kleinen, im ganz Inneren hat vielleicht diese bewusst andere Denkweise eine andere äußere Haltung bewirkt und somit auch eine andere Ausstrahlung erzeugt.

Probiert es doch einfach mal aus !

Gerne freue ich mich hier über Kommentare und Erfahrungen. Schreibt sie einfach unter dem Artikel.

 

 

 

 

 

Glaubenssätze und Happy Box

Was ist ein Glaubenssatz und wie beeinflusst er mein Handeln?

Um dies zu erklären möchte ich ein wenig ausholen.

Es geht in den Bereich der neurologischen Funktion unserer Masse hinter den Augen. Dieser Bereich (auch Gehirn genannt) besteht aus unzähligen Nervenzellen und sogenannten synaptischen Verbindungen. Hier entsteht unser „Bewusstsein“ (wie immer man dies definiert).

Jede Information die von irgendeiner Nervenzelle im Körper aufgenommen wird, findet dort ihr Ziel. Es gibt verschiedene Bereiche im Gehirn,  die unterschiedliche Informationen verarbeiten, speichern und weiterleiten. Bereits in der pränatalen Entwicklung entstehen viele dieser synaptischen Verbindungen. Bis zum Tod werden diese Verbindungen verstärkt, abgeschwächt und neu zusammen gebaut. Somit befindet sich das Gehirn im ständigen Umbruch.

Wichtig dabei ist zu wissen, dass eine Verbindung „stärker“ wird, wenn diese häufiger gebraucht wird und sich „abschwächt“, wenn sie weniger oder gar nicht mehr gebraucht wird.

Viele Ereignisse „brennen sich regelrecht ins Gehirn“ und können somit nicht gelöscht sondern eher abgemildert werden.

Nun wird das Gehirn in jeder Sekunde von Millionen von Reizen bombardiert. Diese stammen von unseren Sinnesorganen wie Auge, Ohr, Mund, Nase und genauso von unserer Haut. Diese meldet z.B. Informationen vom Tastsinn, Temperaturrezeptoren usw. Auch innere Organe senden Reize aus. Aus diesen unzähligen Reizinformationen muss das Gehirn eine Auswahl treffen, denn wir sind nur in der Lage 10 – 15 dieser Reize pro Sekunde zu verarbeiten. Es findet also eine Bündelung und Selektion der Reize statt.

Folgendes Beispiel zur Verdeutlichung:

In einer Gruppe unterhalten sie verschiedene Personen zu unterschiedlichen Themen. Neben der Musik hört man auch noch weitere Außengeräusche wie z.B. eine vorbeifahrende Straßenbahn. In der Regel gelingt es uns jedoch, unsere Aufmerksamkeit zu selektieren. D.h. wir können weitestgehend Töne ausblenden und uns auf das eigentliche Gespräch fokussieren.  Dabei werden wir  eher vom Geräusch der Straßenbahn irritiert sein, wenn uns  dieses Geräusch nicht geläufig sondern „neu“ vorkommt.

Was ist nun ein Glaubenssatz?

Bezogen auf diesen Erklärungen besitzt jeder Mensch einen eigenen Filter der Informationen. Wenn  im vorangegangenen Beispiel eine Person sehr musikalisch ist, wird er sich nach dem Abend sicherlich eher daran erinnern, welche Musik gespielt wurde, als eine Person die so gar nichts mit Musik zu tun hat. So verhält es sich täglich in allen Situation unseres Lebens.

Alle Informationen werden unbewusst vorsortiert und verarbeitet. Sie werden zu unserer Realität. Damit hat jeder Mensch eine EIGENE Realität. Die Glaubenssätze helfen uns diese Realität zu verstehen und Informationen einzuordnen. Seit der Kindheit wird ein Mensch von Glaubenssätzen geformt und begleitet. Neue kommen dazu und vorhandene können gelöscht oder geändert werden.

Glaubenssätze und die Happy Box

Manchmal so „glaubt man“ meint es das Leben nicht gut mit uns. Aus welchem Grund auch immer (ja wir denken immer positiv) entstehen Situationen, denen wir nun mal nichts positives abgewinnen können. Dies kann sich über Monate und Jahre hinziehen und sich schließlich manifestieren.  Gedanken und Sorgen sowie auch die Glaubenssätze kreisen dann immer um dieses „immer größer“ werdende Problem. Lösungen scheinen in weiter Ferne und das Ausbleiben von kleinen Teilerfolgen (oder nicht erkennbaren) lässt den Betroffenen immer weiter „zweifeln“…. Glaubenssätze entstehen und täglich kommt die Bestätigung, dass diese richtig sind. Auch die selbst erfüllende Prophezeiung tut hier ihr übriges.

Nun kommt die Happy Box ins Spiel!

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Fakt ist, dass ich immer nur einen Gedanken gleichzeitig haben kann (probiert es aus)

Genauso ist es auch nur möglich gleichzeitig einen Gemütszustand einzunehmen. (probiert es aus)

Wenn also ein Mensch total betrübt ist und alle Gedanken diesen Zustand nur noch verstärken….. wie kann er da wieder raus kommen?

Die Happy Box findet vielleicht darauf keine Antwort und ist auch kein therapeutisches Werkzeug, jedoch kann sie vielleicht eins erreichen:

Für einen kleinen Moment dem Menschen ein Lächeln oder Schmunzeln zu entlocken,

wenn er sich einer Karte bedient.

Sie hätte dann diesem Menschen (auch wenn vielleicht nur für einen Augenblick) das Gefühl gegeben, dass es noch Freude (oder auch Witz) im Leben gibt.

Glaubenssätze und Happy Box im Video

Gelenke gut versorgt?

Um eine gute Versorgung der Gelenke mit knorpel- und knochenaktiven Nährstoffen zu gewährleisten, ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Besonders gut für Knorpel und Knochen ist es, wenn die Nahrung reich an Vitamin C, Vitamin D, Vitamin K und Calcium ist.

Vitamin C trägt zur normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion von Knorpel und Knochen bei. Calcium wird zum Erhalt des normalen Knochens benötigt. Auch Vitamin D und K sowie Zink und Mangan tragen zum Erhalt des normalen Knochens bei.

Besonders wichtige Knopelbestandteile sind Glucosaminsulfat, Chondroitinsulfat, Hyaluronsäure und Kollagen. Diese sind im normalen Knopelgewebe bzw. in der Gelenkflüssigkeit vorhanden und innerhalb des Knorpelstoffwechsels eng mit einander verbunden. Bei Glucosamin handelt es sich um einen sog. Aminozucker, der im Körper u.a. in der Hyaluronsäure vorkommt. Zu den wichtigen Bestandteilen der Knorpelmatrix zählt auch Chondroitinsulfat. Hyaluronsäure, ein langkettiges Molekül, findet sich insbesondere in der Gelenkflüssigkeit.

Wie kommen die Nährstoffe in die Gelenke?

Da der Knorpel nicht an den Blutkreislauf angeschlossen ist, wird er über die Gelenkflüssigkeit (Synovia) versorgt, die sich im Gelenkspalt zwischen den beiden Gelenkflächen befindet. Dies geschieht, indem der Knorpel bei Belastung wie ein Schwamm ausgepresst wird; bei Entlastung wird wiederum nährstoffreiche Gelenkflüssigkeit in den Knorpel aufgenommen. Ein regelmäßiger Wechsel zwischen Be- und Entlastung sowie eine Ernährung mit einer ausreichenden Menge gelenkaktiver Nährstoffe tragen also dazu bei, den Knorpel gesund zu erhalten.

Freedom

 

WARUM SCHEITERN DIÄTEN SO OFT?

Schön und schlank ist der Traum unzähliger Menschen und dafür quälen sie sich durch Diäten aller Art. Aber nur selten ist ein Diäterfolg auch von Dauer und am Ende zeigt die Waage vielleicht sogar mehr an als vorher. Wissenschaftler haben für das vorprogrammierte Scheitern von Diäten eine einfache Erklärung: Unsere Gene stehen einem Diäterfolg im Weg und die einer Diät anhaftenden Entbehrungen entfalten eine immense psychologische Wirkung, die sich – wie sollte es anders sein – negativ auf das Gewichtsmanagement auswirkt.

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Der Organismus funktioniert noch wie in der Steinzeit

Schlank zu sein ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch gut für deine Gesundheit. Kaum zu glauben also, dass überschüssige Pfunde evolutionsbiologisch keinen Sinn machen. Die ersten Menschen in der Steinzeit waren darauf vorprogrammiert immer zu essen, wenn es ging. Sie mussten vorsorgen, falls schlechte Zeiten kommen und dafür lagerte der Körper Fettdepots an. Kam dann eine Hungerzeit, gab der Körper diese Energie nur langsam ab, um möglichst lange davon zu zehren. Und genau darin liegt der Schlüssel, weshalb eine niedrige Kalorienzufuhr im Rahmen einer Diät nicht auf Dauer funktionieren kann. Der Stoffwechsel läuft auf Sparflamme und der Körper wähnt sich in einer Notzeit. Ist die Diät vorbei, dann werden die Mahlzeiten wieder üppiger und der Körper lagert erneut ein: Der berühmte Jo-Jo Effekt greift.

Sündigen ist auch mal erlaubt

Aber nicht nur diese genetische Veranlagung lässt Diäten scheitern, auch das Konzept der kurzfristigen und einseitigen Ernährungsumstellung schlägt vielen auf die Psyche. Bestimmte Lebensmittel komplett aus seinem Speiseplan zu streichen, ist so gut wie nicht umsetzbar und hat man dann doch einmal gesündigt, neigt man dazu gleich über die Stränge zu schlagen, nach dem Motto: “Jetzt ist ja auch egal”.

Dennoch: Sündigen kann auch mal erlaubt sein, wenn du nicht auf kurzfristige Diäten setzt, sondern auf eine langfristige und ganzheitliche Umstellung deiner Lebensweise. Du solltest dich stets so ernähren, wie du dich auch in 20 Jahren ernähren möchtest und das bedeutet: ausgewogen, gesund und deinen Bedürfnissen angepasst. Die grundlegende Ernährung sollte eine gesunde sein und kleine Sünden werden einfach mit Bewegung ausgeglichen. Das Eis zum Nachtisch wird mit einem ausgedehnten Spaziergang in der Abendsonne wegtrainiert und den Grillabend bereitest du mit intensiven Workouts unter der Woche vor. Geht dir eine gesunde Lebensweise einmal ins Blut über und hörst du darauf, was dein Körper dir signalisiert, dann musst du weder auf deine Lieblingsschokolade, noch auf den Cocktailabend verzichten.

 

Die Happy Box bringt Freude ins Leben

Vor vielen Jahren schlenderte ich recht ziellos durch die Geschäfte. Es war einer dieser Tage an denen man nichts konkretes suchte, sondern einfach von Geschäft zu Geschäft geht und sich „inspirieren“ lässt. Irgendetwas findet man immer;

manches ist nützlich und manches liegt als „Spontankauf“

dann auch einfach ungenutzt rum.

Dieses mal war es anders. Nicht ich habe etwas gefunden, sondern ETWAS hat MICH gefunden!

DIE HAPPY BOX

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Happy Box von Horst Conen Luebbe Verlag

Ich sah also auf einer dieser Tische in einer gut sortierten Buchhandlung diese Box liegen. Ganz unscheinbar und ohne viel drum herum. Auf der Rückseite dieser Kiste war auch nur eine ganz kurze Erläuterung. So heißt es dort…

„77 liebevoll illustrierte Karten mit positiven Botschaften. Für mehr Lebenslust. Um kleine und große Krisen erfolgreich zu meistern. Ein Schatzkästchen voller Tipps und Tricks, um sich selbst glücklich zu machen..“

Mit dieser Information stand ich dann im Laden mit der Box in der Hand. Na ja, dachte ich mir…  investiere ich diese knapp 15,00 € und „finde“ ein Stück Glück oder verschwindet sie nach der ersten Benutzung im Nirgendwo meiner Wohnung ?

Ich entschied mich für den Kauf und ja sie lag auch zwischendurch eine Zeit im Nirgendwo. Jedoch nutze ich diese Box hin und wieder persönlich oder auch innerhalb meiner Beratertätigkeit mit Klienten. In meinen nächsten Beiträgen werde ich noch genauer auf diese Happybox eingehen:

  • welchen Nutzen hat jeder von der Happy Box?
  • wie kann ich diese am besten anwenden?
  • wie Happy macht die Box und Warum?
  • Was steckt IN der Box ?

Videovorstellung der Happy Box

Buchrezension „Die Weizenwampe“

Dieses Hörbuch habe ich mir gekauft, weil ich den Titel sehr interessant fand und mich ganz unvoreingenommen auf das Buch eingelassen habe. Allerdings war ich schon etwas neugierig, warum Dr. Davis dem Thema Weizen über 6 Std. Hörbuchzeit schenkt.

Nach einer kurzen Einführung ging es in die Entstehungsgeschichte des Weizen. Ich erfuhr so, dass ursprünglich der Einkornweizen von unseren Vorfahren angebaut wurde. Der moderne Weizen, so wie wir ihn heute nutzen gibt es erst seit  einigen Jahrzehnten. Er ist hochgezüchtet und hat mit dem Ursprungsweizen nicht viel zu tun.

Sehr anschaulich auf zellulärer Ebene erklärt!

Ich  fand es sehr hilfreich, denn so bekam ich einen logischen Zusammenhang, warum das „industriell bearbeitete“ Weißmehl ungesund ist.

Wie bei vielen anderen Ernährungszusammenhängen erklärt Davis dies mit den noch in unseren Genen programmiertem Ernährungsverhalten aus der Steinzeit.

Im mittleren Teil des Hörbuches geht Davis auf das sehr umfangreiche Thema Gluten ein. Dabei beschreibt er nicht nur das Weizengluten sondern auch das Gluten aus anderen Mehlsorten wie z.B. dem Roggen.

Um die schädigenden Prozesse im Körper besser zu verstehen, nutzt er die Zöliakie als wissenschaftliche Erklärung. Hier driftet Davis mitunter sehr in den medizinischen Bereich ab und nutzt viele Fachbegriffe. Es bereitete mir dabei Schwierigkeiten den Ausführungen immer zu folgen. Dies zieht sich bis zum Buchende phasenweise durch.

Nachdem ich über die ganze Hörbuch-Zeit immer wieder erfuhr, wie schädlich Weizen bzw. das Weizen-Gluten ist, stellt sich zunehmend für mich die Frage, welche Alternativen  Davis aufzeigen wird.

Leider werden diese „Alternativen“ am Ende behandelt und dann für meinen persönlichen Geschmack sehr kurz und oberflächlich.

Sehr interessant finde ich die Beschreibung, wie Weizen den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Davis  geht ausführlich auf die „Achterbahnfahrt“ von Insulin- und Blutzuckerspiegel ein und beschreibt einfach und nachvollziehbar, wie aus einer ernährungsbedingten Disposition zu Diabetes über das Pre-Diabetes der Diabetes Typ II entsteht und welche weiteren „Leiden“ in den Fokus kommen.

Da ich dieses Hörbuch nicht am Stück sondern immer nur zwischendurch im Auto gehört habe, konnte ich mich lange mit der Thematik auseinander setzen.

Es arbeitete also in meinem Kopf!

So blieb es nicht aus, dass ich bei meiner täglichen Ernährung bewusster darauf achtete was ich esse und auch mal intensiver die Inhaltsliste studierte.

Sehr erstaunt und schon ein AHA- Effekt war es für mich, dass wirklich in fast der gesamten persönlichen Ernährung Weizen in irgendeiner Form enthalten ist. Daher erwartete ich sehnsüchtig auf die angebotenen Lösungen, wie ein Leben ohne Weizen aussehen kann. Hier wurde ich aber vom Hörbuch enttäuscht, denn die Alternativen (Davis beschreibt sie als gut umsetzbar) sind für mich nicht so ohne weiteres in mein Lebenssystem umsetzbar.

Zunehmend bekomme ich den Eindruck ( den Davis ständig bestätigt) dass Weizen wie eine Droge behandelt werden muss. Dies bedeutet für ihn, dass man von dieser Abhängigkeit loskommen muss indem man einen „Weizenentzug“ durchmacht und dann wieder rückfällig wird, sobald man wieder Weizen zu sich nehmen wird.

So gut und informativ wie ich das Hörbuch zu Beginn fand, so wenig konnte ich mich zum Ende hin mit den Ausführungen identifizieren. Gerade als Davis zu den Weizen-Alternativen kam, wurde es für mich immer abstruser. Wie schon berichtet, erklärt Davis

was man alles nicht -mehr- essen darf

und bietet nur wenig Alternativen, denn auch Obst und Gemüsesorten sind teilweise bei ihm nur bedingt zum Verzehr geeignet.

Für mich und meinen Lebens- Essensstil ist es aber wichtig, bunt zu essen, und die abwechslungsreiche internationale Küche zu genießen. Ich  kann mir auch nicht vorstellen, dass ich alle wichtigen Vitalstoffe wie auch sekundäre Pflanzenstoffe in ausreichender Menge zu mir nehmen würde, wenn ich mich strikt an den Ernährungsvorschlägen aus dem Buch halten würde.

Was ich aus dem Hörbuch für mich mitnehme:

Ich  habe ein neues Bewusstsein zum Weizen entwickelt. Viele Zusammenhänge auch im Bezug auf die Entstehung von Diabetes Typ II sehe ich nun klarer und achte beim Einkaufen auch mehr auf die Inhaltsliste von Produkten.

Überraschend und auch neu ist die Tatsache wo und wie viel Weizen in den Produkten des täglichen Bedarfs steckt. Ich werde persönlich versuchen meinen Weizenkonsum zu reduzieren und z.B. durch mehr Eiweiß zu ersetzen. Auf mein morgendliches Brötchen oder Brot möchte ich aber nicht verzichten.